Events & Ereignisse 2012


Übersicht:

Pfeil  14.11.2012 - Amtsantritt von Ewald Pfänder als Nachfolger von Andreas Rauh als SBI 
Pfeil  20.10.2012 - „Spannende“ Ausbildung 



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Berichte:

TOP  Amtsantritt von Ewald Pfänder als Nachfolger von Andreas Rauh als SBI

In der Dienstversammlung am 02.10.2012 wurde Ewald Pfänder zum Nachfolger von Andreas Rauh als Stadtbrandinspektor gewählt.
In der Vorstands- und Verwaltungsrat-Sitzung am 14.11.2012 wurde durch den Referenten des Sozialreferats, Hr. Haupt, und den Amtsleiter des Amtes für Umwelt-, Brand- und Katastrophenschutz, Hr. Schütz, die beinahe tag-genaue Amtsübergabe vorgenommen. In einer kurzen Ansprache dankte Haupt Andreas Rauh für die in den vergangenen 24 Jahren als Stadtbrandinspektor geleisteten Dienste im Sinne der Feuerwehr Bamberg und zum Wohle der Stadt Bamberg.
Auch Stadtbrandrat dankte Andreas Rauh für die angenehme, konstruktive und fachlich wertvolle Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren und hob das stets kameradschaftliche und kollegiale Wesensart hervor. Ein endgültiger „Abschied“ sei die Amtsübergabe glücklicherweise nicht, da Andreas Rauh noch einige Monate als stellvertretender Wachleiter der Ständigen Wache tätig sein wird und zudem auch weiterhin Löschgruppenführer der Löschgruppe Bug ist.
Ewald Pfänder wünschten beide Redner alles Gute und eine glückliche Hand bei der Amtsausführung. Einer guten Zusammenarbeit mit dem Stadtbrandrat stehe nichts im Wege.
Rauh überreichte Pfänder seine gelbe Einsatzleiter-Weste und sein Funkgerät als Zeichen des Führungswechsels.


Führungswechsel SBI 1

Führungswechsel SBI 2

Führungswechsel SBI 3





TOP  „Spannende“ Ausbildung

Auch die Bamberger Feuerwehr wird immer häufiger nach Sturmereignissen zu Hilfeleistungseinsätzen in Form von umgestürzten Bäumen gerufen, die oft nicht nur eine Gefahr für die Öffentlichkeit, sondern auch für die mit der Beseitigung beschäftigten Einsatzkräfte bedeuten.
Die meisten Feuerwehrleute haben im alltäglichen Leben eher selten mit Holz oder der Motorsäge zu tun. Dementsprechend wichtig sind regelmäßige Übungen um im Ernstfall trotzdem gegen die mit diesen Einsätzen verbundenen Gefahren, die vom Umgang mit der Motorsäge und dem häufig unter Spannung stehenden Holz ausgehen können, gewappnet zu sein und eine schnelle und vor allem sichere Beseitigung von Sturmschäden zu ermöglichen. So nahmen im Oktober 14 Kameraden der ständigen Wache und der Freiwilligen der Bamberger Wehr an einer Weiterbildung zum Thema „Einsatz der Motorsäge bei Sturmereignissen“ unter der fachmännischen Leitung eines Mitarbeiters des Garten- und Friedhofsamt Bamberg, Abt. Baumpflege teil. Der erste Teil der Ausbildung galt der Theorie: Grundlagen der Handhabung der Motorsäge und deren Gefahren sowie das richtige taktische Vorgehen beim Zerlegen von Bäumen wurden ebenso erläutert, wie mögliche Schwierigkeiten und auch Grenzen.
Ein praktischer Teil fand schließlich im Bamberger Stadtwald statt. Die städtische Forstverwaltung Bamberg, stellte reichlich „Übungsbäume“ zur Verfügung. Die Kameraden erlebten hautnah welche Kräfte beim Zerlegen von unter Spannung stehenden Baumstämmen freigesetzt werden und durften später selbst die „Säge“ anlegen: Ein sog. „Spannungssimulator“, zur Verfügung gestellt von der Land- und Forstwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft (LBG) Franken, simuliert die Zug- und Druckkräfte die im Holz wirken. So konnten die Kameraden den Ernstfall unter Realbedingungen proben: denn nur durch eine richtige Schnittführung und entsprechende Schutzausrüstung werden Unfälle vermieden. Wir bedanken uns bei allen beteiligten Institutionen für die schnelle und unbürokratische Bereitstellung von Material und Fachwissen sowie bei den Ausbildern, die sich in Gänze um die Übung gekümmert haben.



Die Kameraden im Einsatz am Spannungssimulator

Spannungssimulator1

Spannungssimulator2

Spannungssimulator3