Events & Ereignisse 2007


Übersicht:

Pfeil   09.10.2007 - Verleihung des Steckkreuzes an SBI Rauh  
Pfeil   08.09. - 01.10.2007 - Truppführer-Lehrgang  
Pfeil   Ernennung von SBR Redler zum Ehrenmitglied des LFV Bayern  
Pfeil   29.07. - 05.08.2007 - 64. Kirchtag in Villach  
Pfeil   07/2007 - 140 Jahre Feuerwehr München  
Pfeil   06.05.2007 - Gottesdienst zum Florianstag  
Pfeil   Besuch unserer Partner-Feuerwehr aus Villach  
Pfeil   98. Geburtstag von Georg Seeberger  
Pfeil   30.03.2007 - Dienst- und Mitgliederversammlung  
Bitte Pfeile anklicken



Archiv:

2015 2014 2013 2012
2011 2010 2009 2008
2007 2006 2005 2004
Bitte Jahreszahlen anklicken



Berichte:

TOP  Verleihung des Steckkreuzes an SBI Rauh

Am 09.10.2007 wurde unserem Stadtbrandinspektor Andreas Rauh das Steckkreuz des Feuerwehr-Ehrenzeichens durch den Regierungspräsidenten, Herrn Wilhelm Wenning, verliehen.
Nachstehend findet sich die Laudatio abgedruckt, die anlässlich der Verleihung verlesen wurde.

Sehr geehrter Herr Rauh,

1971 sind Sie in die Freiwillige Feuerwehr Bamberg eingetreten und gehören seit November 1977 auch der ständigen Wache der Freiwilligen Feuerwehr Bamberg an. Im Jahr 2002 wurden Sie zum stellvertretenden Wachleiter ernannt. Nahezu 20 Jahre (seit 1988) sind Sie als Stellvertreter des Stadtbrandrates in der Funktion des Stadtbrandinspektors tätig.
Ehrenamtlich führen Sie die Löschgruppe Bug der Freiwilligen Feuerwehr Bamberg. Hier richten Sie besonderes Augenmerk auf eine intensive Nachwuchsförderung und eine umfassende Ausbildung ihrer Feuerwehrkameraden. Ihre besondere Qualifikation als Führungskraft haben Sie bei vielen Feuerwehreinsätzen oftmals eindrucksvoll gezeigt.
Nicht unerwähnt bleiben kann der Einsatz mit Ihren Feuerwehrkameraden im September 2003 in Ugovizza bei Udine in Norditalien. In der Region Friaul hatten die Bamberger Fürstbischöfe ehemals Besitzungen. Die besonderen Kontakte zwischen dem Friaul und Franken bestehen heute noch, so dass die Stadt Bamberg in die von einem schweren Unwetter verwüstete Region ein Hilfeleistungskontingent der Feuerwehr unter Ihrer Führung entsandte. Mit beispiellosem Einsatz haben Bamberger Feuerwehrleute vier Tage lang härteste Knochenarbeit geleistet und zusammen mit italienischen Kameraden das Dorf Ugovizza von Geröll und Schlamm befreit. Sie und ihre Feuerwehrkameraden haben so maßgeblich zur Linderung der Not der obdachlos gewordenen Bevölkerung beigetragen.
Hierfür gebührt Ihnen besonderer Dank und Anerkennung. Der Staatsminister des Innern, Herr Dr. Günther Beckstein, hat Ihnen deshalb wegen Ihrer besonderen Verdienste um das Feuerlöschwesen das Steckkreuz des Feuerwehr-Ehrenzeichens verliehen.


SBI Andreas Rauh wird durch Regierungspräsidenten Wilhelm Wenning das Steckkreuz des Feuerwehrehrenzeichens verliehen

Steckkreuz

Steckkreuz





TOP  Truppführer-Lehrgang

In der Zeit vom 08.09. bis 01.10.2007 absolvierten 23 Teilnehmer der Feuerwehr Bamberg aus allen Löschgruppen einen Truppführer-Lehrgang nach den Ausbildungsrichtlinien der Feuerwehr Bayern mit 35 Unterrichtsstunden, den alle Teilnehmer mit einer praktischen und theoretischen Prüfung erfolgreich abschlossen.
In diesem Lehrgang wurde, auf dem Feuerwehr-Grundwissen aufbauend, das „Handwerk“ des Truppführers in Theorie und Praxis vermittelt. Ein Truppführer muss nach einem Befehl selbstständig und taktisch richtig handeln, und er muss dabei auch die Verantwortung über seinen Truppmann übernehmen.
Die Ausbildung wurde von den Kameraden Dieter Backert, Marco Stürmer, Alexander Willhelm, Stefan Völkl, Hubert Heil, Josef Lehner, Marcus Redler, Harald Hopfauer, Andreas Rauh, Wendelin Metzner und Ewald Pfänder sowie zahlreiche weitere Helfer, die im Hintergrund tätig waren, durchgeführt.

Teilnehmer des Truppführer-Lehrgangs. Auch unsere Feuerwehrfrau, die das erste weibliche Mitglied der Bamberger Wehr war, hat den Lehrgang erfolgreich absolviert

TF-Ausbildung





TOP  Ernennung von SBR Redler zum Ehrenmitglied des LFV Bayern

„Es ist ein guter Brauch bei öffentlichen Veranstaltungen nicht nur Dank auszusprechen, sondern auch sichtbar zu vermitteln“ so Vorsitzender des LFV Bayern Alfons Weinzierl.
Dank und Anerkennung wurde im Zuge der Verbandsversammlung in Bad Gögging Persönlichkeiten ausgesprochen, die sich um das Feuerwehrwesen verdient gemacht haben. Der Vorsitzende Alfons Weinzierl konnte die beiden bisherigen stellv. Landesverbandsvorsitzenden Herrn KBR Bernd Pawelke und Herrn KBR a. D. Werner Baier, sowie den bisherigen stellv. Bezirksvorsitzenden des BFV Oberfranken Herrn SBR Franz Redler zu Ehrenmitgliedern des LFV Bayern ernennen.

Die neuen Ehrenmitglieder des LFV Bayern

SBR Redler - Ehrenmitglied LFV





TOP  64. Kirchtag in Villach -
Bamberger Feuerwehr nimmt mit einer Abordnung am Festgeschehen und am Umzug teil

In der Zeit vom 29.07. bis 05.08. fand in unserer Partnergemeinde Villach in Österreich der „Villacher Kirchtag“ - das größte Brauchtumsfestival Österreichs - statt. Auf Einladung des Oberbürgermeisters der Stadt Bamberg, Herrn Andreas Starke, fuhr auch eine Abordnung der Bamberger Feuerwehr nach Villach, um an den Festivitäten teilzunehmen.

Am Freitag den 03. August fuhren wir um 05:00 Uhr mit unserem Bus bei der Ständigen Wache weg. Als wir nach 7-stündiger Fahrt bei den Kollegen der Feuerwehr Villach an deren Hauptwache ankamen, wurden wir von deren Kommandant, Herrn Bernd Miklautsch, auf das Herzlichste begrüßt und zu einen Willkommenstrunk geladen.
Kurz darauf wurden wir zu unserer Unterkunft in der Altstadt geleitet, um dort Quartier zu nehmen.
Nach einer Erholungspause machten wir uns auf den Weg zur Brandenburg, um dort auf Einladung des Feuerwehr-Referenten, Herrn Harald Sobe, gemeinsam Kirchtagssuppe, Schweinsbraten und Buchteln zu essen. Natürlich durfte das obligatorische "Schnapserl" nicht fehlen.
Den weiteren Abend verbrachten wir auf dem Kirchtag.

Der Samstag stand bis 16:00 Uhr zur freien Verfügung. Um 16:00 Uhr fanden wir uns in unserer Uniform zur Aufstellung des Festzuges an der evangelischen Kirche ein. Wir marschierten am Schluss des Festzuges mit unserer Fahne und unter viel Beifall an der Ehrentribüne und den Kirchtagsbesuchern vorüber und machten unserer Heimatstadt Bamberg alle Ehre.
Der Bürgermeister der Stadt Villach, Herr Helmut Manzenreiter, lud uns nach dem Festzug zu einer "Brettl Jause" in den Hof des Hotels Post ein, wo wir uns mit vielen anderen Gästen diese Villacher Spezialität schmecken ließen.
Den Abschluss des Abends bildete ein riesiges Feuerwerk.

Zum Almkirchtag ging es am Sonntag früh auf die Dolinza Alm, die genau an der östereich-italienischen Grenze liegt, wo wir unter anderem mit den Kameraden der Feuerwehr Uggowitz zusammentrafen. Dort nahmen wir auch an einem Berggottesdienstes teil, der von einem Frauenchor umrahmt wurde.
Kurz nach dem Gottesdienst konnten wir bei einer östereich-italienischen Feuerwehrübung, bei der ein Bergwaldbrand angenommen wurde, zusehen. Von östereichischer Seite wurde mittels einiger TLF ein Löschangriff aufgebaut, während von italienischer Seite eine Wasserversorgung über eine lange Schlauchstrecke errichtet wurde, um die österreichischen Feuerwehren mit Wasser zu versorgen. Ein Hubschrauber des italienischen Zivilschutzes flog mit einem Außenlastbehälter mehrere Löschangriffe.
Anschließend wurde ein Teil von uns vom Kameraden Miklautsch zu einer 2-stündigen Bergtour bei gutem Bergwetter ins Grenzgebiet geführt. Der andere Teil pflegte die Kameradschaft mit den anwesenden befreundeten Wehren. Gegen 17:00 Uhr fuhren wir nach Villach zurück.
Zur Nachkirchweih ging es am Abend nochmals auf das Kirchtagsgelände.

Montag morgens ging es nach der Verabschiedung durch die Villacher Kameraden auf direkten Wege nach Bamberg zurück.
Nach einer erfahrungsreichen und kameradschaftlichen Fahrt mit einem großen Rahmenprogramm gilt es, all denjenigen Dank zu sagen, die uns dies ermöglicht haben.

                             

Zum Vergrößern, Bild anklicken

Bericht und Bilder: Herbert Stöcklein, LG 7





TOP  Feuerwehr Bamberg beim 140-jährigen Jubiläum der Feuerwehr München

München/Bamberg. Beim Festakt zum 140-jährigen Bestehen der Feuerwehr München durfte eine Delegation der Feuerwehr Bamberg nicht fehlen, schließlich feiert man 2010 das 150 jährige Bestehen der Feuerwehr Bamberg. Markus Redler, Verantwortlicher der siebenköpfigen Delegation, erklärte: „Vielleicht lassen sich da ein paar Sachen für unser Fest übernehmen.“
Die Feuerwehr München ließ ca. 100 Einsatzfahrzeuge durch München fahren, dazu kamen noch ca. 50 Fahrzeuge der Berufsfeuerwehr München und ca. 50 Fahrzeuge der Werksfeuerwehren Münchens. 150 Feuerwehr-Oldtimer aus verschieden Regionen fuhren im Anschluss durch die Ludwigstraße in den Hofgarten. Dort wurden dann noch verschiedene Fahrzeuge zur Begutachtung ausgestellt.
Der Branddirektor der Landeshauptstadt München, Dr. Schäuble, zeigte sich zufrieden und bedankte sich bei 10.000 Zuschauern. Bilder dieser des Fahrzeug-Umzugs finden Sie unter anderem hier.

Die Kameraden, die an den Festivitäten teilgenommen haben, vor einem HLF 20/10

140 Jahre FW München

Bericht und Bild:
Alexander Wilhelm, LG 3





TOP  Gottesdienst zum Florianstag

Alljährlich feiert die Feuerwehr Bamberg um den Namenstag des Hl. Florian (04. Mai), dem Schutzpatron der Feuerwehren, einen feierlichen Gottesdienst. Dazu versammelten sich etwa 80 Kameraden an der Feuerwehrhalle in Wildensorg, um in einem kurzen Zug zur Kirche zu laufen.Dort wurde im Gottesdienst der verstorbenen Kameraden, aber auch der Lebenden, wie der Pfarrer betonte, gedacht und um Schutz und Hilfe in Einsatz und Übung gebeten. Dies gestaltete der Pfarrer unter anderem in seiner Predigt, die er in Vers-Form und reimend formuliert hatte.
Nach dem Gottesdienst lud die LG 8 traditionsgemäß zu einem kleinen Imbiss und zu gemütlichem Beisammensein in ihren Unterrichtsraum ein.

Florianstag

Florianstag






TOP  Besuch unserer Partner-Feuerwehr aus Villach

Vom 13.04. bis 15.04. besuchte uns eine Abordnung der Feuerwehr Villach. Warum gerade Villach?

Villach ist seit 1973 Partnerstadt von Bamberg. Doch bereits früher gab es schon Verbindungen in den Süden: Villach (slowenisch: Beljak, italienisch: Villaco) ist die zweitgrößte Stadt Kärntens und ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt in österreich sowie im Alpen-Adria-Raum. Villach ist eine Statutarstadt und Bezirkshauptstadt vom Bezirk Villach.
Die Gegend um Villach war bereits in der Jungsteinzeit und in der Römerzeit besiedelt. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 878. Im Jahre 1007 war Villach Teil der Ländereien mit denen Kaiser Heinrich II. das Bistum Bamberg ausstattete. Villach gehörte somit über 750 Jahre zum Hochstift Bamberg. Im Jahre 1759 verkaufte das Hochstift diesen Teil seines Territoriums an Kaiserin Maria Theresia von österreich. Damit endeten vorläufig die Beziehungen zwischen Villach und Bamberg.
Die Paracelsus-Stadt Villach ist mit ca. 58.000 Einwohnern die einwohnermäßig siebtgrößte Stadt österreichs, liegt durchschnittlich 500 Meter über dem Meeresspiegel und hat eine Fläche von 135 Quadratkilometern.
Seit dem Jahr 1994 unterhält auch die Feuerwehr Bamberg eine engere Beziehung zur Feuerwehr Villach, welche durch regelmäßige Besuche in Bamberg und Villach aufrechterhalten wird.

Am Freitag gab es nach der langen Anreise erstmal eine ordentliche Brotzeit bei der Löschgruppe 1. Anschließend ging´s auf Erkundungstour in die Stadt.
Am Samstag stand eine Tour durch das Obermaintal auf dem Programm. Besucht wurde zuerst die Basilika Vierzehnheiligen bei Bad Staffelstein. Anschließend folge ein kurzer Fußmarsch auf den Staffelberg. Bei herrlichstem Wetter konnten unsere Besucher den weiten Blick von Bamberg im Süden bis hinter Coburg im Norden in den Thüringer Wald genießen. Nach einer Fahrt über den Fränkischen Jura kehrten wir in Huppendorf zur Brotzeit ein.

         

Es folgte am Nachmittag noch eine Besichtigung vom Bamberger Dom, dem Rosengarten, Klein Venedigs und natürlich der Brauerei Schlenkerla. Der Abend stand dann wieder zur freien Verfügung, und so wurde abermals eine Erkundungstour durch das Bamberger Nachtleben gestartet.


Leider geht auch diese schöne Zeit einmal vorbei, und so mussten unsere Gäste, nicht ohne sich jedoch noch am Sonntag früh mit einem ordentlichen Weißwurstfrühstück gestärkt zu haben, die Heimreise antreten.
Aber der nächste Besuch steht schon vor der Türe: Im August fährt eine Abordnung der Feuerwehr Bamberg zum Villacher Kirchtag. Wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen mit unseren Freunden in Villach!

Bericht von Andreas Burgis, LG 1





TOP  98. Geburtstag von Georg Seeberger

Anlässlich seines 98. Geburtstags überbrachte Stadtbrandrat Redler dem ehemaligen Maschinenmeister und Ehrenmitglieder der Feuerwehr Bamberg Georg Seeberger die besten Glückwünsche.
Georg Seeberger ist das älteste Mitglied in unserer Wehr.

Seeberger






TOP  Dienst- und Mitgliederversammlung 2007

Am 30. März 2007 fand die diesjährige Dienst- und Mitgliederversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Bamberg e. V. im Hegel-Saal der Konzert- und Kongresshalle statt.

Dr. Wolfgang Pfeuffer begrüßte als Vereinsvorsitzender zunächst die anwesenden Amts- und Würdenträger und alle Mitglieder der Feuerwehr Bamberg sowie die Vertreter weiterer Hilfsorganisationen.
Anschließend richtete Hr. Steck von der Versicherungskammer Bayern seine Grußworte an die Anwesenden. Er dankte den Kameraden für die geleisteten Dienste zum Schutz von Personen und Sachwerten. Als Dank für die Arbeit der Feuerwehr überreichte er Stadtbrandrat Franz Redler eine von insgesamt 96 neuen Wärmebildkameras, die von der Versicherungskammer Bayern den Wehren im Freistaat zur Verfügung gestellt werden. Es handelt sich um die 88ste Kamera, die verteilt wurde.
Im Anschluss richtete Frau Dr. Melanie Huml (MdL) ihre Grußworte an die Versammlung und dankte für die Einladung. Sie lobte die Dienste, die die Bamberger Wehr das Jahr über zum Wohle der Einwohner geleistet hat.
Auch Bürgermeister Werner Hippelius begrüßte die anwesenden Kameradinnen und Kammeraden. Er entschuldigte sich dafür, dass Oberbürgermeister Andreas Starke wegen anderweitiger Veranstaltungen nicht anwesend sein kann. Er hob aus dem Einsatzgeschehen des vergangenen Jahres drei Einsätze / Übungen hervor. Dazu nannte er den Brand am Holzgerüst der damals im Bau befindlichen Luitpoldbrücke, bei dem durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr ein größerere Schaden vermieden und eine Verzögerung bei der Fertigstellung der Brücke verhindert werden konnte. Als Weiteres nannte er die Übung an der Altenburg und dankte für die Abarbeitung der über 60 Einsätze während des Orkans Kyrill. Gleichzeitig überbrachte Hr. Hippelius die Nachricht, dass Mitte des Jahres das neue TLF 24/48 in Dienst gestellt werden kann. Für die nähere Zukunft ist zudem die Anschaffung eines Abroll-Behälters Schaum (AB Schaum), eines LF 20/16 und eines ELW für die UG ÖEL geplant. Hr. Hippelius dankte den Feuerwehrleuten für ihre Teilnahme bei Einsätzen, Übungen bei gleichzeitigem Verzicht auf Freizeit, dankte auch den Familien, die das entsprechende Verständnis für die Aktivitäten aufbringen mussten, und er dankte den Arbeitgebern für die Freistellung vom Dienst, wenn Not am Mann war und die Kameraden während ihrer Arbeitszeit zur Gefahrenabwehr freistellten.
Anschließdend begrüßte auch Hr. Herzog vom BRK die Versammlung. Er lud alle Kameraden zum 125-jährigen Jubiläum des Bestehens der BRK-Bereitschaft Bamberg I ein, dessen Feierlichkeiten am 22.07.2007 abgehalten werden und um 09:00 Uhr mit einem ökomenischen Gottesdienst in der Oberen Pfarre eröffnet werden sollen. Er dankte für die gute Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und BRK.

Im Anschluss an die zahlreichen Begrüßungsworte trug der Stadtbrandrat den Jahresbericht 2006 vor. Er wies zunächst auf die Veränderungen in der Gesellschaft und im Arbeitsleben hin, wodurch sich zahlreiche Probleme bei Sicherstellung der Alarmbereitschaft der Feuerwehr ergäben. Er appellierte an die Arbeitgeber, dass diese die Feuerwehrleute zum Zwecke der Gefahrenabwehr von ihrer Arbeit freistellen mögen. Während des Jahresberichts wurde anhand von Bildern auf die Einsätze des Jahres 2006 eingegangen.

Während der Mitgliederversammlung verlas der erste Schriftführer das Protokoll vergangenen Dienst- und Mitgliederversammlung.
Der Vorstand gab einen Rückblick über das vergangene Berichtsjahr. Er fasste sich dabei sehr kurz und widmete sich dafür umso mehr den vor allem im Stadrat aufgekommenen Diskussionen bezüglich der Einrichtung, Aufstellung, Unterhaltung und Größe der Bamberger Wehr. Dabei machte er sich des bekannten Ausspruchs Bertolt Brechts „Stell dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin“ zunutze, bezog ihn auf die Situation der Feuerwehr und stellte heraus, dass es jeglicher Grundlage entbehre, die Notwendigkeit der Ausrüstung, wie sie an Zahl, Umfang und Verteilung bei der Feuerwehr Bamberg vorhanden ist, durch den Stadtrat in Frage zu stellen. Die Sicherheit der Bürger könne - den immer steigenden Anforderungen gerecht werdend - nur dann gewährleistet werden, wenn ausreichend Material und Fahrzeuge zur Verfügung stünden. Die Ausbildung daran ist Aufgabe der Wehr selbst, doch dieser würde nachgekommen werden, was bereits die Vorredner betont hatten.
Das vollständige Manuskript der Rede kann hier eingesehen werden.
An den Bericht des Vorstand schlossen sich die Verlesung der Mitgliederstände und des Kassenbuchs an. Auf Antrag wurden ihnen und zuletzt auch der gesamten Vorstandschaft durch die anwesenden Kameraden Entlastung erteilt.

         


Im Anschluss daran konnten zahlreiche Feuerwehrmänner für ihre geleisteten Dienste, für langejährige Mitgliedschaften bei der Feuerwehr und im Bamberger Feuerwehr-Verein geehrt werden. Einem Kameraden konnte die Ehrennadel für 70-jährige Mitgliedschaft bei der Feuerwehr überreicht werden. Aufgrund der vorangetriebenen Ausbildung konnten auch in diesem Jahr etliche Kameraden befördert werden.
Die Versammlung wurde durch den Vorsitzenden beschlossen.