Brandeinsätze 2009



Brand einer Altpapierpresse im Parkaus des Atrium, 23.10.2009

Einen ereignisreichen Tag hatte die Freiwillige Feuerwehr Bamberg am 23.10.2009. Insgesamt galt es, neun Einsätze im Laufe der 24-Stunden-Schicht der Ständigen Wache abzuarbeiten.
Begonnen hatte der Tag mit dem Brand auf dem Dach des Fitness-Studios „Max“, zu dem die Ständige Wache um 08:43 Uhr gerufen wurde. Unterstützt von der Löschgruppe 1 wurde der Brand durch etwa 40 Kameraden der Feuerwehr bekämpft und der Sachschaden konnte mit ca. 50.000 € relativ gering gehalten werden.
Im Laufe des Tages wurde die Ständige Wache zum Verschalen einer Wohnungstüre gerufen, nachdem diese durch eine Person versehentlich zerstört wurde.
In Bug musste ein zerbrochener Kanaldeckel abgesichert werden um zu verhindern, dass Personen in den offenen Kanal stürzen.
Am Markusplatz galt es, einen brennenden Papier-Container abzulöschen, den Bewohner des betroffenen Anwesens noch rechtzeitig in Freie schaffen konnten, da dieser im Hausflur abgestellt war.
Außerdem wurde die Ständige Wache zum Gebäudekomplex „Mainfranken“ gerufen, nachdem dort ein Hand-Druckknopfmelder eingedrückt wurde. Wie sich herausstellte, handelte es sich dabei um einen böswilligen Alarm.

Gegen 23:00 Uhr schließlich wurde die Ständige Wache zum Atrium-Parkhaus alarmiert, weil dort ein Altpapier-Presscontainer brannte, der neben der Zufahrt zum Parkhaus aufgestellt war. Durch die extreme Rauchentwicklung waren bereits beim Eintreffen der Kräfte der Ständigen Wache die Einfahrtsebene sowie die erste und die zweite Etage des Parkhauses stark verraucht. Aufgrund dessen musste das Parkhaus für etwa eine Stunde gesperrt werden. Für das Atrium selbst und für das Kino bestand keine Gefahr, die Kinobesucher mussten allerdings auf dem obersten Parkdeck ausharren, bis das Parkhaus wieder freigegeben wurde.
Da nicht nur das Parkhaus, sondern auch der Pfisterberg in dichten Rauch gehüllt war, wurden die Bewohner aufgefordert, ihre Fenster geschlossen zu halten.
Mit Unterstützung durch die Kräfte der Löschgruppe 3 konnte das Feuer in dem Presscontainer schnell unter Kontrolle gebracht werden, wenngleich sich das Ablöschen wegen des Auftretens immer neuer Glutnester bis ca. 00:45 Uhr hinzog. Mit Hilfe des Hochleistungslüfter der Werkfeuerwehr der Robert Bosch GmbH, die ebenfalls an die Einsatzstelle gerufen wurde, konnten die drei Etagen des Parkhauses rasch entraucht werden. Gegen 00:00 Uhr konnten die ersten Fahrzeuge das Parkhaus ohne weitere Gefährdungen verlassen.
Auf der Rückfahrt von der Einsatzstelle wurden die Kräfte der Ständigen Wache dann noch zu einem Aufzugsnotfall in der Pödeldorfer Straße 146 gerufen; dort befanden sich acht Personen in einem feststeckenden Aufzug, die von den Feuerwehrkräften befreit werden mussten. Für die Dauer der beiden Einsätze (Atrium und Aufzug) hatte die Löschgruppe 5 die Wachbesetzung übernommen.
Gegen 02:00 Uhr kehrte dann - nach der Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft der einzelnen Einheiten - endlich Nachtruhe ein...



Aufstellung der Fahrzeuge der Ständigen Wache und des Hochleistungslüfters der Werkfeuerwehr Bosch vor der Einsatzstelle

Bild2

Bild3



Die Einsatzstelle: Der Papier-Presscontainer musste ausgeräumt werden, um die letzten Glutnester ablöschen zu können. Die Kameraden, die unter anderem zum Ausräumen auch in den Container steigen mussten, gingen mit schwerem Atemschutzgerät vor. Nach dem Entrauchen mittels des Hochleistungslüfters der WFW Bosch war der übrige Bereich rauchfrei.

Bild4

Bild5

Bild1




Bild-Quelle:
LG 3



zurück zur Einsatz-Seite 2009