Brandeinsätze 2007


Auswahl an Brandeinsätzen - Übersicht:

Pfeil  24.12.2007 - Brand zur Bescherung verläuft glimpflich  
Pfeil  19.10.2007 - Fahrzeugbrand in einer Tiefgarage  
Pfeil  07.10.2007 - Großbrand einer Lagerhalle in der Schwarzenbergstraße  
Pfeil  05.10.2007 - Kleinbrand im „Bamberger Speicher“ mit großen Folgen  
Pfeil  19.09.2007 - Kellerbrand in der Zollnerstraße verlief glimpflich  
Pfeil  15.08.2007 - Verkehrsunfall mit Fahrzeugbrand auf dem Münchner Ring  
Pfeil  31.07.2007 - Brand in den Räumlichkeiten einer Fahrschule - Kriminalpolizei ermittelt  
Pfeil  03.06.2007 - Kellerbrand in der Nürnberger Straße - Bewohner evakuiert  
Pfeil  22.02.2007 - Zimmerbrand in der Kopernikusstraße  
Pfeil  14.01.2007 - Brand einer Heizungsanlage 
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Archiv:

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Einsatzberichte:

TOP  Brand zur Bescherung verläuft glimpflich, 24.12.2007

Am 24.12.2007 wurde gegen 18:00 Uhr die Ständige Wache zum Brand eines Anwesens in Kramersfeld alarmiert. Dort war aus bisher ungeklärter Ursache ein vor bzw. neben dem Haus aufgestellter Holzstapel in Brand geraten. Da das Feuer auch auf das Dachgebälk des Wohnhauses überzugreifen drohte, wurde die Löschgruppe 1 zur Unterstützung der Ständigen Wache alarmiert. Zwar wurde das Dach stellenweise dennoch in Mitleidenschaft gezogen, eine weitere Ausbreitung des Feuers konnte aber verhindert werden. Das Gebäude ist nach wie vor bewohnbar.
Der Hausbesitzer erlitt beim Versuch, die Flammen zu löschen eine leichte Rauchvergiftung.

*    *    *    *

Einen Einsatz brachte uns der Heilige Abend pünktlich zur Bescherung. In Kramersfeld war gegen 18:00 Uhr ein neben einem Wohnhaus gelegener Holzstapel aus bislang unbekannter Ursache in Brand geraten. Die Flammen griffen auch auf Teile des Wohnhauses über. Beschädigt wurde u. a. die Fassade, eine Fensterscheibe und das hervorgezogene Dach. Die Ständige Wache und die Löschgruppe 1 brachten mit mehreren Strahlrohren die Flammen schnell unter Kontrolle und konnte ein weitergehendes Übergreifen auf das Wohnhaus verhindern.
Zur Entrauchung des Kellers kamen neben einem Be- und Entlüftungsgerät auch ein Rauchschutzvorhang zum Einsatz, mit welchem ein Türstock oder eine Maueröffnung rauchdicht abgeschlossen werden kann, wobei ein Durchgang, eine Brandbekämpfung oder der Einsatz des Be- und Entlüftungsgerätes jederzeit weiterhin möglich bleiben.
Im weiteren Einsatzverlauf wurde der Holzstapel abgeräumt, das Dach an den durch den Brand betroffenen Stellen teilweise abgedeckt, und das Dach und die Fassade mittels Wärmebildkamera nach evtl. Glutnestern abgesucht.

Im Einsatz standen die Ständige Wache mit 6 Kameraden, LF 16/12 und TLF 24/48, sowie die Löschgruppe 1 mit 25 Kameraden und TLF 16/24, LF 16-TS, DLK 23/12, DL 18 und RW 1 bis ca. 20:30 Uhr. Die Einsatzleitung hatte SBR Redler. Weiterhin eingesetzt war die Polizei mit einer Streife und ein RTW des BRK.

Die Bewohner des Hauses konnten nach Abschluss der Löscharbeiten wieder in ihr Anwesen zurückkehren.

    

Text- und Bild-Quelle:
Andreas Burgis, LG 1





TOP  Fahrzeugbrand in einer Tiefgarage, 17.10.2007

Am 19.10.2007 wurden gegen 18:20 Uhr die Ständige Wache und die Löschgruppe 4 zu einem Pkw-Brand in einer Tiefgarage in den Theatergassen alarmiert. Das Fahrzeug befand sich auf der zweiten Ebene der Tiefgarage und hatte kurz nach dem Starten des Motor im Motorraum zu brennen begonnen. Nach dem Eintreffen der Kameranden wurde ein Angriff von zwei Seiten unter Atemschutz vorgenommen: Ein Trupp der Ständigen Wache ging über das Treppenhaus, ein zweiter Trupp der LG 4 über die Tiefgaragen-Zufahrt vor. Hierbei musste ein Brandschutztor, welches sich automatisch geschlossen hatte, wieder geöffnet werden. Die extrem starke Rauchentwicklung und die ausgelöste Sprinkleranlage erschwerten den vorgehenden Trupps den Angriff. Gleichzeitig verhinderte die Sprinkleranlage jedoch eine Ausbreitung des Feuers auf weitere Fahrzeuge. Problematisch war die Aufrechthaltung der Funkverbindung in der Garage (Stahlbeton) zwischen den Trupps und der Einsatzleitung, sodass Rückmeldungen nur mit Schwierigkeiten vorgenommen werden konnten. Nachdem „Feuer aus“ gemeldet werden konnte, wurde die Sprinkleranlage abgeschaltet und es wurde begonnen, mit Hochleistungslüftern die Garage zu entrauchen. Gegen 21:30 Uhr war der Einsatz schließlich beendet.
Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand, auch die Frau, deren Fahrzeug in Brand geraten war, hatte sich rechtzeitig vor dem giftigen Rauch in Sicherheit bringen können. Dank des schnellen und gezielten Einsatzes der Feuerwehr konnte ein größerer Sachschaden verhindert werden, die Polizei schätzt den Schaden auf ca. 20.000 Euro.

Brandbekämpfung - Angriff über die Zufahrt der Tiefgarage

Tiefgaragenbrand

Text-Quelle:
Fränkischer Tag sowie
Matthias Schäflein, LG 4

Bild-Quelle:
Fränkischer Tag






TOP  Großbrand einer Lagerhalle in der Schwarzenbergstraße, 07.10.2007

Um 18:06 Uhr wurde die Ständige Wacher der Feuerwehr Bamberg alarmiert, weil aus einem Lagergebäude eine riesige und weithin sichtbare Rauchwolke über der Schwarzenbergstraße und der Nürnberger Straße emporstieg. Aufgrund der Größe des absehbaren Schadenereignisses wurde sofort eine Erhöhung der Alarmstufe vorgenommen und schlussendlich Alarmstufe 3 ausgelöst, wobei die Löschgruppen 1, 2, 3 und 5 sowie 6 zur Unterstützung der Ständigen Wache an die Einsatzstelle alarmiert wurden. Des weiteren wurden die UG ÖEL zur Einsatzleitung in die Schwarzenbergstraße und die Löschgruppe 4 zur Wachbesetzung alarmiert.
Innerhalb kürzester Zeit versammelten sich etliche Menschen an der Pfisterbrücke, um das Schauspiel zu beobachten. Um eine effektive und nicht vom Straßenverkehr behinderte Brandbekämpfung durchführen zu können, musste die Nürnberger Straße im betroffenen Abschnitt komplett gesperrt werden.

Der Brand hielt sämtliche Einsatzkräfte in Atem. So lief den ankommenden Kräften gleich ein schwer verletzter Ukrainer entgegen, der an beiden Armen und im Gesicht schwere Verbrennung zeigte. Laut Augenzeugen soll der Mann ein Auto aus dem brennenden Gebäude gerettet haben. Ob der 38-Jährige das Feuer nur entdeckt oder möglicherweise versehentlich verursacht hatte, war zum Zeitpunkt des Brandes völlig unklar. Die Kriminalpolizei war gleich vor Ort, um Ermittlungen aufzunehmen.
Während der Verletzte ins Krankenhaus gebracht wurde, evakuierten die Polizeibeamten aus Sicherheitsgründen Anwohner aus umliegenden Häusern. Der Löschangriff wurde von der Nürnberger Straße und von der Schwarzenbergstraße sowohl über zwei Drehleitern als auch vom Boden aus gefahren. Ein Innenangriff war aufgrund der Brandausdehnung und der Einsturzgefahr des Gebäudes nicht möglich, was die Brandbekämpfung über Wenderohr und mehrere B-Rohre erforderlich machte. Um 19:12 Uhr lautete die Meldung „Feuer unter Kontrolle“. Immer wieder schlugen jedoch Flammen hoch, immer wieder waren einzelne kleine Explosionen zu hören. Woher sie kamen und was genau explodierte, war gestern Abend ebenfalls noch unklar. Möglicherweise, so vermutete die Feuerwehr, waren Motoröle oder Benzin die Ursache. „Besonders zu schaffen machten uns die alten Reifen, die nur schwer zu löschen waren“, erläuterte Stadtbrandrat Franz Ludwig Redler. Denn nach Auskunft des Mieters, der ebenfalls an der Brandstelle eintraf, befand sich im Erdgeschoss der zweistöckigen Halle ein Gebrauchtwarenhandel für alte Autoteile. Hier kannte man zu Beginn der 80er Jahre noch den Schrotthandel „Langer“. Das Obergeschoss der Halle dagegen diente bislang als Antiquitätenunterstellplatz. Welchen Wert diese antiken Möbel, die restlos verbannt sind, und sämtliche Autoteile hatten, stand gestern Abend noch nicht fest, da weder Feuerwehr noch Kripo wegen der akuten Einsturzgefahr die Halle betreten konnten.

Nachdem das Feuer unter Kontrolle gebracht und stark eingedämmt werden konnte, bestand auch keine Gefahr mehr für Anwohner, sodass diese gegen 20:30 Uhr erleichtert in ihre Wohnungen zurückkehren konnten. Dort allerdings musste sich mancher auf eine böse überraschung einstellen: Durch die Hitzeentwicklung waren auch hier einige Fenster beschädigt worden. Zudem qualmte es aus der Ruine noch immer mächtig. Gegen 21:00  Uhr kehrte langsam wieder Ruhe im Gebiet um die Brandstelle ein. Schläuche wurden eingerollt, die Drehleiter eingezogen, die Schaulustigen verliefen sich.
Zurück blieb ein kleiner See aus Löschwasser und eine völlig abgebrannte Lagerhalle, die immer noch einzustürzen droht. Nur für einen Teil der Einsatzkräfte, die am Sonntagabend mit über 100 Mann vor Ort waren, gab es keine Nachtruhe: Sie mussten aus Sicherheitsgründen als Brandwache zurückbleiben und mussten auch in dieser Zeit immer wieder Glutnester und aufflackerndes Feuer ablöschen.


Interview des Fränkischen Tag mit dem Stadtbrandrat Franz L. Redler:

Bei dem Großbrand waren über 100 Mann im Einsatz? Wie groß war die Gefahr wirklich?
Redler: Immer wenn es in der Innenstadt brennt, ist Gefahr angesagt, da die Häuser eng beieinander stehen. Auch wussten wir anfangs nicht, was sich in der Halle befand. Probleme bereiteten vor allem die Reifen, die wir später mit Schaum löschten. Zudem drohte das Gebäude einzustürzen. Auch wurden durch die Hitzeentwicklung zahlreiche Fensterscheiben der umliegenden Häuser beschädigt. Ganz ungefährlich war dieser Brand also nicht.

Bestand eine Gefahr für Anwohner?
Wir haben am Anfang zusammen mit der Polizei aus Sicherheitsgründen Anwohner evakuiert. Durch das schnelle Eingreifen der Einsatzkräfte konnte der Brand auch unter Kontrolle gebracht werden, und die Menschen kehrten gefahrlos in ihre Wohnungen zurück. Mag sein, dass der Brandgeruch einigen noch unangenehm in der Nasse hing. Gefährdet war am Ende aus unserer Sicht jedoch niemand mehr.

Lässt sich etwas über die Brandursache sagen?
Leider war es weder uns noch der Kripo wegen der Einsturzgefahr möglich, das Gebäude zu betreten. Daher kann man keine eindeutige Aussagen machen. Und Vermutungen anstellen, möchte ich an dieser Stelle nicht.

Wie hoch ist der Schaden?
Wie wertvoll die Autoteile und die antiken Möbel waren, muss erst noch ermittelt werden. Sicher ist, dass das Gebäude komplett abgebrannt ist. Den Wert beziffern kann ich nicht. Ich glaube aber, dass es sich dabei um kein Einzeldenkmal handelte.

               und weitere

Text-Quelle:
Fränkischer Tag sowie
Matthias Moyano, LG 2

Bild-Quelle:
Fränkischer Tag sowie
Ewald Pfänder, LG 1
Paul Dorn, LG 1
Matthias Moyano, LG 2
und weitere






TOP  Kleinbrand im „Bamberger Speicher“ mit großen Folgen, 05.10.2007

Etwa 1.000 Gemälde mussten am Nachmittag in Windeseile in Sicherheit gebracht werden, nachdem Wasser aus einer Sprinkleranlage in das Depot der Städtischen Museen in der ehemaligen BayWa-Halle eingedrungen war.
Die Sprinkleranlage hatte zuvor bestimmungsgemäß ausgelöst und einen in einem Papierkorb im über dem Depot liegenden Fitness-Studio ausgebrochenen Brand gelöscht. Durch den hölzernen Fußboden und Decken des alten Lagergebäudes konnte das Wasser fast ungehindert hindurchsickern und in das Depot tropfen.
Bis die Sprinkleranlage abgestellt werden konnte, vergingen etwa 5 Minuten, sodass das Wasser im Depot etwa 2 cm hoch stand. Laut Stadtbrandrat Redler war eine Fläche von etwa 150 Quadratmetern überschwemmt.

20 Feuerwehrleute, darunter die Ständige Wache sowie die Kräfte der Tagesalarmbereitschaft der Löschgruppen 2 und 4, pumpten bzw. saugten das Wasser ab.

Oberbürgermeister Andreas Starke, der an diesem Tag bereits 17 Termine in seinem Terminkalender stehen hatte, bekam ungewollt diesen 18. dazu; er fuhr in die Lichtenhaidestraße, um sich selbst ein Bild von dem noch nicht zu beziffernden Schaden zu machen.


Anmerkung des Webmasters:
Eine Sprinkleranlage gibt automatisch Wasser in einem begrenzten Bereich zur Brandbekämpfung frei, sobald dort eine entsprechende Temperatur herrscht. Auf diese Weise werden die meisten Brände durch Sprinkleranlagen gelöscht, ohne dass es zu einem großen Brandschaden kommt.
Der in der vorliegenden Situation entstandene Wasserschaden kann und darf die Sinnhaftigkeit von Sprinkleranlagen nicht in Frage stellen, im Gegenteil: Wäre keine Sprinkleranlage installiert gewesen, hätten sich die Flammen bis zur Brandbekämpfung durch die Feuerwehr, die ja erst anrücken muss, weiter ausbreiten können. Dies hätte einen massiveren Löscheinsatz mit größerem Wassereinsatz nach sich gezogen, als Wasser durch die Sprinkleranlagen freigegeben wurde. Auch die Feuerwehr hätte hier Wasser zum Löschen verwendet, sodass sich der Schaden an den Bildern im Geschoss unter dem Brandherd aufgrund der baulichen Situation kaum hätte vermeiden lassen können. Gleichzeitig wäre der Sachschaden im Fitness-Studio erheblich höher gewesen, da sich das Feuer weiter ausgebreitet und enorme Rauchgasmengen produziert hätte.

Die durch das Wasser der Sprinkleranlage gefährdeten Bilder mussten in Sicherheit gebracht und das Wasser abgesaugt werden

Bamberger Speicher

Bamberger Speicher

Text- und Bild-Quelle:
Fränkischer Tag






TOP  Kellerbrand verlief glimpflich, 19.09.2007

Relativ glimpflich verlief laut Mitteilung der Polizei ein Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Zollnerstraße am Mittwoch, kurz nach 23 Uhr. Das Feuer war in einem Kellerabteil eines 3-stöckigen Wohnhauses ausgebrochen und beschädigte Teile der Elektroinstallation sowie zwei benachbarte Kellerabteile. Der Schaden wird auf 8.000 Euro geschätzt, die Bewohner des Hauses konnten rechtzeitig ins Freie gelangen, so dass niemand verletzt wurde. Die genauen Umstände zum Ausbruch des Feuers stehen bislang nicht fest, die Kripo Bamberg hat die Ermittlungen aufgenommen. Dass es bei dem relativ geringen Schaden blieb, sei nicht zuletzt der Feuerwehr Bamberg zu verdanken, die mit 34 Einsatzkräften zur Brandbekämpfung vor Ort war und das Feuer sehr schnell im Griff hatte.

Durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr konnte der Schaden relativ gering gehalten werden

Kellerbrand

Text- und Bild-Quelle:
Fränkischer Tag






TOP  Verkehrsunfall mit Fahrzeugbrand auf dem Münchner Ring, 15.08.2007

Am 15.8.2007 gegen 14:45 Uhr wurde die LG 7, die an diesem Tag zur Sonn- und Feiertagswache eingeteilt war, zu einem Fahrzeugbrand auf dem Münchner Ring gerufen. Nach dem Eintreffen der Löschgruppe stellte sich folgendes Bild dar:
Ein PKW war auf einen Lichtmast, der auf dem als Trennung der Fahrstreifen für die beiden Fahrtrichtungen dienenden Grünstreifen steht, aufgefahren und in Brand geraten. Der Fahrer war von anderen Verkehrsteilnehmern bereits aus dem Fahrzeug gerettet worden und wurde von diesen bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes betreut.
Nach Erkunden der Lage wurde das Fahrzeug mittels C-Rohr abgelöscht, die Batterie abgeklemmt und auslaufender Betriebsstoff gebunden. Auf Weisung der Polizei wurde der Lichtmast entfernt.
Der Einsatz konnte nach ca. einer dreiviertel Stunde beendet werden.

Das in Brand geratene Fahrzeug musste erst abgelöscht werden, danach musste es vom Laternenpfahl getrennt werden.

VU Münchner Ring1

VU Münchner Ring2

Text- und Bild-Quelle:
Herbert Stöcklein, LG 7





TOP  Brand in einem vier-geschossigen Gebäude in den Räumlichkeiten einer Fahrschule, 31.07.2007

In einem viergeschossigen Mehrfamilienhaus in der Dr.-von-Schmitt-Straße ist am frühen Dienstag Abend ein Feuer ausgebrochen. Der Brandherd lag nach den ersten Ermittlungen im Erdgeschoss, wo sich Räume einer Fahrschule befinden. Das Feuer soll dort von einer Versorgungsnische ausgegangen sein und richtete Schaden in Höhe von 40.000 Euro an. Personen wurden nicht verletzt.
Die Polizei vermutet einen technischen Defekt als Brandursache, dennoch hat die Kriminalinspektions die Sachbearbeitung übernommen.
Die Dr.-von-Schmitt-Straße war rund um den Brandort bis gegen 20:00 Uhr gesperrt. Im Einsatz waren die Ständige Wache und die Löschgruppe 1 der Feuerwehr Bamberg, unter Einsatzleitung von Stadtbrandrat Franz Redler und Wachleiter Andreas Sehrig.

                        

Zum Vergrößern, Bild anklicken

Text-Quelle:
Fränkischer Tag

Bild-Quelle:
Ewald Pfänder, LG 1
sowie
Fränkischer Tag






TOP  Kellerbrand in der Nürnberger Straße - Bewohner evakuiert, 03.06.2007

Am Sonntag Nachmittag wurden die Polizei und die Feuerwehr um 13:22 Uhr zu einem Brand in die Nürnberger Straße 114a gerufen. Dort war in einem von drei Kellern des Anwesens, die als Abstellraum genutzt wurden, ein Feuer ausgebrochen. Die Hitze war dabei so stark, dass zwei Kellerfensterscheiben barsten und der Putz an Decke und Wänden abplatzten.
Durch die Verbrennung der im Keller abgestellten Materialien verbreitete sich schnell beißender Rauch im gesamten Treppenhaus des Gebäudes, das einstig als Kaserne, jetzt als Wohnhaus genutzt wird. Um Personenschäden durch die Rauchentwicklung zu vermeiden, wurden die Wohnungen evakuiert. Nachdem das Treppenhaus mit dem Hochleistungslüfter belüftet worden war, konnten die Personen wieder unversehrt in ihre Wohnungen zurück.
Zur Brandbekämpfung waren die Ständige Wache sowie die Löschgruppe 5, die zu dem Zeitpunkt den Dienst der sog. „Sonntagswache“ leistete, vor Ort. Das Feuer war rasch unter Kontrolle und kurze Zeit später gelöscht, sodass nur ein relativ geringer Schaden in einer geschätzen Höhe von etwa 15.000 Euro entstanden ist.
Bezüglich der Brandursache konnte die Polizei bisher keine Angaben machen, die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Brandbekämpfung von außen und innen - Ablöschen des Kellerfensterrahmens

Kellerbrand Nürnberger Straße

Text- und Bild-Quelle:
Fränkischer Tag





TOP  Zimmerbrand in der Kopernikusstraße, 22.02.2007

Am 22.02.07 gegen 22:00 Uhr wurde die Feuerwehr Bamberg zu einem Zimmerbrand in die Kopernikusstraße gerufen. Durch das schnelle Eingreifen konnte eine größere Brandausbreitung verhindert werden, so dass sich der Brand auf das Schlafzimmer begrenzte. Eine Bewohner wurde mit einer leichten Rauchvergiftung in das Klinikum verbracht.
Die Brandursache ist noch unklar.
Im Einsatz waren die Ständige Wache und die Löschgruppe 1.

Ausräumen des Schlafzimmers zur Bekämpfung der letzten Glutnester

zimmerbrand Kopernikusstraße

Zimmerbrand Kopernikusstraße





TOP  Brand einer Heizungsanlage, 14.01.2007

Am 14.01.2007 wurde die Ständige Wache gegen 10:02 Uhr zu einem Kellerbrand in die Wetzelstraße gerufen. Dort brannte im Keller des Anwesens der Nummer 21 eine Heizungsanlage. Größerer Schaden konnte durch das rasche Eingreifen verhindert werden.
Zur Wachbesetzung wurden die LG 7 sowie die DLK-Bereitschaft der LG 4 alarmiert.

Als besonders problematisch erweist sich bei Einsätzen solcher Art (Kellerbrände) die Rauchentwicklung. Einerseits besteht - je nach Möglichkeiten und Vorgehen der Feuerwehr - die Gefahr der Verrauchung des Treppenhauses des gesamten Gebäudes, andererseits wird die Orientierung und somit auch die Brandbekämpfung für die vorgehenden Feuerwehrleute aufgrund fehlender oder schwieriger Entrauchungsmöglichkeiten im Kellerbereich erheblich erschwert.

Bilder der in Brand geratenen Heizungsanlage

Kellerbrand Wetzelstraße

Kellerbrand Wetzelstraße