Brandeinsätze 2006


Auswahl an Brandeinsätzen - Übersicht:

Pfeil   30.10.2006 - Küchenbrand in der Siemensstraße  
Pfeil   24.09.2006 - ICE-Brand im Bamberger Bahnhof  
Pfeil   15.07.2006 - Brennt Dachverschalung der Baustelle „Ärztehaus“  
Pfeil   08.07.2006 - Wohnungsbrand in der Zollnerstraße  
Pfeil   07.07.2006 - Bitumensilo-Brand bei der Firma Vedag  
Pfeil   11.04.2006 - Wohnungsbrand am ZOB  
Pfeil   25.03.2006 - Wohnungsbrand in der Magazinstraße - 1 Toter  
Pfeil   31.01.2006 - Brand im Sonnenstudio an der Promenade  
Pfeil   26.01.2006 - Brand des Tennisclub-Clubgebäudes in Hallstadt  
Pfeil   01.01.2006 - Balkonbrand  
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Einsatzberichte:

TOP  Küchenbrand in der Siemensstraße am Montag, 30.10.2006

In der Siemensstraße musste am Montagmorgen die Feuerwehr anrücken, um einen Wohnungsbrand zu löschen. Wegen eines defekten Elektrogerätes war eine komplette Einbauküche Opfer der Flammen geworden, zudem gab es Rußschäden im ganzen Mehrfamilienhaus.
Zur Brandbekämpfung wurden zunächst die Löschgruppen 2 und 4 alarmiert, wobei die LG 4 zur Einsatzstelle gerufen wurde und die LG 2 die Wachbesetzung übernahm und so den abwehrenden Brandschutz sicherstellte, während die Ständige Wache an der Einsatzstelle gebunden war.
Die Feuerwehr schätzt den Sachschaden auf 30.000 Euro, verletzt wurde niemand.

Einsatzbilder finden Sie unter diesem Link

Text- und Bild-Quelle:
Fränkischer Tagsowie
Matthias Schäflein, LG 4





TOP  ICE-Brand im Bamberger Bahnhof am Sonntag, 24.09.2006

Zu einem Schwelbrand im ICE 1612 kam es aus ungeklärter Ursache am Sonntag früh, als sich der Zug zwischen Erlangen und Bamberg befand. Wegen starker Rauchentwicklung mussten rund 500 Fahrgäste den Zug in Bamberg verlassen und ihre Fahrt zwei Stunden unterbrechen. Personen wurden nicht verletzt. Nach ersten Angaben entstand ein Sachschaden von rund 200.000 Euro. Zeitweise waren die Gleise 1 bis 8 gesperrt. Mehrere Züge hatten in Folge des Vorfalls Verspätung. Zwei Verbindungen fielen komplett aus. Wie Rolf Kühnel von der Bundespolizei Nürnberg mitteilte, war der Brand in der Schaltanlage des ICE 1612 gegen 9 Uhr ausgebrochen - zu einem Zeitpunkt, als sich der Zug auf seinem Weg von München nach Berlin gerade zwischen Erlangen und Bamberg befand. Als der ICE um 09:07 Uhr im Bamberger Hauptbahnhof ankam, hatte sich bereits erheblicher Rauch im vorderen Zugteil entwickelt. „Eine Gefahr für die Mitreisenden bestand nicht, da die in Brand geratene Elektrik keinen Einfluss auf das Fahrverhalten des Zuges hatte“.
Mit Hilfe der Polizei und der Einsatzkräfte der Feuerwehr wurde zuerst der vordere Zugteil geräumt. Dann mussten die Fahrgäste auch den hinteren Zugteil verlassen, weil der Rauch auch dort den Aufenthalt unmöglich machte. „Die Evakuierung der Mitreisenden verlief problemlos“, berichtete Kühnel. Eine Gefahr für die Fahrgäste bestand nach seiner Aussage zu keiner Zeit, da die Elektrik keinen Einfluss auf das Fahrverhalten des Zugs hatte. Auch die Passagiere reagierten laut Polizei ruhig und diszipliniert auf den Vorfall. Von Mitarbeitern der Bahn wurden sie aufgefordert, sich in den Bahnhofssaal zu begeben. Die zum Bamberger Bahnhof gerufene Feuerwehr hatte den Schwelbrand etwa gegen 10 Uhr gelöscht. Kurz nach 11 Uhr konnten die Fahrgäste ihre Reise mit dem unbeschädigten Zugteil fortsetzen. Der beschädigte Zugteil wurde zum Reparieren nach München geschleppt.

Am Bahnhof eingesetzt waren die Ständige Wache mit der Löschgruppe 3. Die Löschgruppe 2 unterstützt von der Drehleiterbereitschaft der Löschgruppe 4 wurden zur Wachbesetzung alarmiert, um den Brandschutz für das Stadtgebiet aufrecht zu erhalten.

Einsätze aus der Vergangenheit haben - ebenso wie dieser Einsatz - gezeigt, dass sich die Brandbekämpfung in ICEs - vor allem in den betriebstechnischen Bereichen - für die Feuerwehr schwierig gestaltet. Die Außenhaut der Züge kann in der Regel mit dem gewöhnlichen Rettungsgerät der Feuerwehr - und mag es noch so modern sein - nicht geöffnet werden. Der Zugang muss daher nahezu immer über die Türen erfolgen. Alternativ besteht auch die Möglichkeit, eine Fensterscheibe zu zertrümmern und auf diese Weise in den Zug vorzudringen.

Einsatzbilder finden Sie unter diesem Link


Um 10:00 Uhr fand trotz des Einsatzes in der St. Otto-Kirche der alljährliche Kameradschaftsgottesdienst zum Abschluss der Feuerwehr Aktionswoche statt. Es nahmen Mitglieder der restlichen Löschgruppen der Bamberger Feuerwehr teil. Die Kameraden wurden verstärkt durch die geladenen Gäste aus Politik, Mitglieder des Stadtrates der Stadt Bamberg, den Patenverein vom Roten Kreuz, Kameraden des Technischen Hilfswerkes so wie Abordnungen von Polizei und der Führung der Feuerwehr des Landkreises Bamberg.
Als weiteres Ereignis nahm zu diesem Zeitpunkt noch eine Abordnung der Feuerwehr Bamberg, unter der Führung des Stadtbrandrates, an einer Einladung zum 110. Gründungsfestes der Feuerwehr Uggowitz teil.




TOP  Brennt Dachverschalung an der Baustelle des neuen Ärztehauses am Samstag, 15.07.2006

15.000 Euro Sachschaden entstand bei einem Brand am Samstagabend auf der Baustelle des Ärztehauses an der Ecke Heinrichsdamm/Luitpoldbrücke. Zunächst rückten die Einsatzkräfte der Ständigen Wache aus, doch wurden kurz darauf um 19:32 Uhr wir (die LG 4) zur Einsatzstelle und die LG 8 zur Wachbesetzung alarmiert.
Als erstes rückte das TLF (1/5) der LG  mit vier Atemschutz-Geräteträgern und kurz darauf die DLK (1/2) zur Einsatzstelle ab. Das TLF wurde über die Marienbrücke und den Schönleinsplatz zur Einsatzstelle geordert, die DLK über Kettenbrücke und den Heinrichsdamm (rückwärts).
An der Einsatzstelle selbst brannten die Verschalungen für die Betondecke sowohl von oben als auch von unten, da sie an einer Stelle durchbrachen. Die Kräfte der Ständigen Wache hatten bereits einen ersten Angriff über die DLK und Wenderohr und zwei Feuerwehrleuten mit Pressluft-Atmern (PA) vorgenommen. Der erste Auftrag der LG 4 hieß, mit zwei Trupps zur Brandbekämpfung über das Treppenhaus vorzugehen. Allerdings fiel der zweite Trupp aufgrund eines Defekts an einem PA erst einmal aus (der Kamerad musste den PA wechseln), sodass der erste Trupp eine lange C-Leitung in das 2. OG verlegte und schließlich mit dem Ablöschen der Schalbretter von unten beginnen konnte. Der Einsatzort beschränkte sich zunächst auch auf das 2. OG, da weiter nach oben keine Treppe mehr führte. Daher konnte der Löschangriff auch nur bedingt effektiv durch eine Art Lichtschacht durchgeführt werden. Zwischenzeitlich war auch der zweite Trupp wieder einsatzbereit und wurde über die DLK vom Heinrichsdamm aus direkt in den 3. Stock geschickt und konnte so eine Brandbekämpfung vornehmen. Auch RW und das MZF kamen zu diesem Zeitpunkt auch an der Einsatzstelle an. Nachdem das Feuer soweit unter Kontrolle gebracht werden konnte, gingen auch der erste Trupp über eine Anlegeleiter in den 3. Stock vor und unterstütze die Kameraden.
Nachdem das Feuer gelöscht war, lösten sich die Kräfte der Ständigen Wache wieder aus, und die LG 4 übernahm noch kleinere Nachlöscharbeiten. Gegen 22:30 Uhr waren wir - nachdem wir Schläuche und PA´s getauscht und die Fahrzeuge in Einsatzbereitschaft versetzt hatten - auch wieder an der Gerätehalle.

Zum Zeitpunkt des Brandausbruches waren noch Handwerker im Gebäude bei der Arbeit. Verletzt wurde bei dem Feuer glücklicherweise niemand.

Für die Löscharbeiten musste ein Hydranten am Heinrichsdamm gesetzt werden. Auf dem Unterflur-Hydranten stand jedoch ein Teil des Bau-Zaunes, der von der Luitpoldbrücke entlang des Heinrichsdammes aufgestellt war. Um das Standrohr auf den Hydranten setzen zu können, musste das Bauzaun-Teil ein wenig zur Seite geschoben werden, wobei er jedoch auf seiner gesamten Länge umfiel, da die einzelnen Elemente miteinander verbunden waren. Passiert ist dabei niemandem etwas, die Kameraden der LG 4 mussten lediglich den Zaun wieder aufstellen.

Einsatzbilder finden Sie unter diesem Link

Text-Quelle: Matthias Schäflein, LG 4 sowie
Fränkischer Tag
Bild-Quelle: Thomas Liebscher sowie
Ronald Rinklef, Fränkischer Tag




TOP  Wohnungsbrand in der Zollnerstraße, am Samstag, 08.07.2006

Glück im Unglück hatte am Samstag der 34-jährige Mieter einer Ein-Zimmer-Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Zollnerstraße, als gegen 02:20 Uhr ein Feuer ausgebrochen war. Hausbewohnern bemerkten die Rauchentwicklung und konnten den Mieter der Wohnung rechtzeitig wecken, so dass dieser selbstständig die Wohnung verlassen konnte. Er zog sich dabei jedoch, ebenso wie ein 33 Jahre alter Polizeibeamter, eine leichte Rauchvergiftung zu. Beide wurden im Klinikum behandelt.
(Anm. d. Verf.: Ein Heim-Rauchmelder hätte den Bewohner noch frührzeitiger geweckt und vor allem auch dann, wenn die Hausbewohner den Brand nicht bemerkt hätten!)

Die Feuerwehr Bamberg hatte den Brand rasch unter Kontrolle, so dass er nicht auf angrenzende Wohnungen übergriff. Zuvor musste sie zwei Personen über die Drehleiter in Sicherheit bringen, da eine Flucht über das Treppenhaus aufgrund des Eindringens von Rauch nicht mehr möglich war.
Der Sachschaden wird auf ca. 10.000 Euro geschätzt. Wie das Feuer entstanden ist, war der Polizei bis gestern nicht bekannt. Mit den Ermittlungen ist die Kriminalpolizeiinspektion betraut.
Neben den Einsatzkräften der Ständigen Wache waren auch die Kameraden der LG 1 unter Leitung des Stadtbrandinspektors vor Ort. Der Einsatz konnte gegen 04:20 Uhr beendet werden.

Einsatzbilder finden Sie unter diesem Link

Text- und Bild-Quelle: Fränkischer Tag
sowie Ständige Wache




TOP  Bitumensilo-Brand bei der Firma Vedag am Freitag, 07.07.2006

Am späten Freitag Abend wurde die Feuerwehr zu einem Brand an einem Bitumensilo bei der Firma Vedag alarmiert. Zuvor waren am tagsüber Reparaturarbeiten an einem mittels Thermal-Öl beheizten Bitumen-Silo durchgeführt. Beim Wieder-Auffüllen des Silos mit Bitumen musste dieses wieder beheizt werden. Dabei trat offensichtlich aus einem Leck an der Thermal-Öl-Leitung Thermal-Öl aus und drang in die Mineralwoll-Isolierung des Silos ein. Aufgrund der vorherrschenden Temperatur entzündete sich das von der Mineralwolle aufgesaugte Öl. Mitarbeiter hatten noch versucht, das Feuer zu löschen und parallel dazu die Feuerwehr alarmiert.

Die Ständige Wache rückte mit dem LF 16, der DLK 23-12 und dem TLF 24/50 mit Pulveranhänger aus. Aufgrund der unklaren Einsatzlage wurde noch während der Anfahrt der Ständigen Wache zur Einsatzstelle die LG 7 zur Wachbesetzung und die LG 2 zur Verstärkung alarmiert. Schnell wurde jedoch klar, dass keine Gefahr einer weiteren Brandausbreitung bestand. Nachdem die Verkleidung des Silos entfernt wurde und sichergestellt werden konnte, dass eine erneute Entzündung auszuschließen ist, konnte der Einsatz nach etwa einer Stunde beendet werden.

Die zur Isolation des Bitumensilos verwendete und mit Thermo-Öl vollgesogene Mineralwolle musste entfernt und die Flammen abgelöscht werden.


Foto: Ständige Wache




TOP  Wohnungsbrand am ZOB, Promenadestraße 6a am Dienstag, 11.04.2006

Am Dienstag Morgen wurde die Feuerwehr Bamberg gegen 07:00 Uhr zu einem Brand einer Dachgeschoss-Wohnung an der Promenade (ZOB) alarmiert. Trotz des schnellen Einsatzes konnte nicht verhindert werden, dass die Wohnung vollständig ausgebrannt ist. Zwar wurde auch der Dachstuhl in Mitleidenschaft gezogen, die vollständige Zerstörung konnte jedoch verhindert werden, ebenso ein weiteres Ausbreiten des Brandes.
Zur Einsatzstelle wurde auch die Löschgruppe 4 alarmiert, sowie die Löschgruppe 1 zur Tagesalarmbereitschaft.

Der durch das Feuer entstandene Schaden wurde auf etwa 50.000 Euro geschätzt. Die Brandursache ist noch nicht bekannt, die Kriminalpolizei hat einen Sachverständigen zur Ermittlung eingeschaltet.

Einsatzbilder finden Sie unter diesem Link

Bild-Quelle: Ronald Rinklef, Fränkischer Tag
und Ewald Pfänder, LG 1




TOP  Wohnungsbrand in der Magazinstraße - 1 Toter; Samstag, 25.03.2006, 23:30 Uhr

In einem mit 31 Personen bewohnten Appartmenthaus brach in der Nacht von Samstag auf Sonntag in einer Dachgeschoss-Wohnung ein Brand aus. Für den 30-jährigen Bewohner kam jede Hilfe zu spät - er konnte nur noch tot geborgen werden. Er erlitt schwerste Verbrennungen. Ursächlich für den Tod des Mannes war jedoch der Brandrauch - der Mann war erstickt. Die anderen 30 Bewohner des Appartmenthauses - darunter etliche Studenten - wurden evakuiert und blieben nach Auskunft der Polizei unverletzt.
Entdeckt wurde der Brand gegen 23:30 Uhr durch einen vorbeifahrenden Autofahrer, der die Feuerwehr alarmierte. Diese verschaffte sich unter schwerem Atemschutz Zutritt zu der Wohnung im zweiten Stock und konnte eine Ausbreitung des Feuers verhindern. Wäre der Brand erst zu einem späteren Zeitpunkt entdeckt worden, hätte sich das Feuer weiter ausbreiten und unter Umständen weitere Personenschäden nach sich ziehen können.

Die Wohnung wurde bei dem Brand völlig zerstört. Der Sachschaden wird auf 90.000 Euro geschätzt. Die Brandursache ist noch nicht bekannt.


Die Drehleiter der Feuerwehr im Einsatz am Dachfenster der ausgebrannten Wohnung


Text- und Bild-Quelle: Zeitung Fränkischer Tag




TOP  Brand im Sonnenstudio an der Promenade am 31.01.2006, 15:45 Uhr:

Am Dienstag, den 31.01.2006, rückte um 15:45 Uhr Alarm die Ständige Wache zu einem Alarm in einem Sonnenstudio an der Promenade aus. Gleichzeitig wurde Alarmstufe 2 ausgelöst und die Löschgruppe 4 mit-alarmiert.
Mit dem Eintreffen der Ständigen Wache rückten das TLF der LG 4 mit voller Besatzung (1/5) und kurze Zeit darauf die DLK (1/1) zur Einsatzstelle ab. Dort eingetroffen lautete der erste Einsatzbefehl, einen mit Atemschutzgerät ausgerüsteten Sicherungstrupps zu stellen, da die Kräfte der Ständigen Wache bereits im Innenangriff tätig waren.
Mittlerweile waren auch der RW 1 (1/2) und das MZF (1/4) der LG 4 an der Einsatzstelle eingetroffen. Zur Entrauchung des Gebäudes wurde der Hochleistungslüfter in Stellung gebracht. Da der Brandherd aber sehr weit im Gebäude-Inneren lag, führte dies nicht zum gewünschten Erfolg. Erst als das Be- und Entlüftungsgerät zum Einsatz und im Gebäude-Inneren durch einen Atemschutztrupp in Stellung gebracht wurde, konnte der Brandbereich entraucht werden.
Nachdem der erste Angriffstrupp der Ständigen Wache durch einen Atemschutztrupp der LG 4 ersetzt wurde, kam diesem die Aufgabe zu, die abgehängte Decke im Brandraum zu öffnen, um sicherzustellen, dass sich das Feuer nicht über die Decke ausgebreitet hat.
Da im gesamten Sonnenstudio der Strom abgeschaltet wurde, musste externe Beleuchtung von der Feuerwehr aufgebaut werden.
Zwischenzeitlich lösten sich die Kräfte der Ständigen Wache aus dem Einsatz und rückten ab, um sich wieder in Einsatzbereitschaft zu versetzen. Nachdem Bereiche der Zwischendenke gekühlt, die Räumlichkeiten ausreichend belüftet und auch der Strom in den nicht vom Feuer betroffenen Bereichen des Gebäudes wieder zugeschaltet wurde, konnte der Einsatz gegen 18:15 Uhr beendet werden.

Einsatzbericht von Matthias Schäflein, LG 4




TOP  Tennisclub-Clubhaus-Brand in Hallstadt am 26.01.2006:

Am 26.01. wurde um 12:42 Uhr Alarm für die DLK-Bereitschaft (Bamberg Stadt) zur Unterstützung der FF Hallstadt, die zur Brandbekämpfung zum in Flammen aufgegangenen Clubhaus des Tennisclubs Hallstadt ausgerückt war, alarmiert. Daher ist die DLK der LG 4 mit Maschinist und zwei Atemschutz-Geräteträgern zur Einsatzstelle ausgerückt. Die anrückenden Kräfte wurden vorbildlich von den Kameraden aus dem Landkreis eingewiesen und die DLK in Stellung gebracht. Der Einsatzbefehl hieß, das Dach, das an die Tennishalle angrenzte, zu öffnen und eventuelle Glutnester abzulöschen. Während sich die beiden Kameraden aus Bamberg mit Atemschutz-Geräten ausrüsteten, wurde durch den Maschinisten der DLK das Wenderohr in Stellung gebracht, wobei dieser durch Kameraden aus dem Landkreis unterstützt wurde. Nach dem raschen Aufbau wurde das Dach von den beiden Atemschutz-Geräteträgern unter Zuhilfenahme des Einreißhakens geöffnet. Einige Glutnester konnten abgelöscht werden.
Zwischenzeitlich war auch das TLF der LG 4 mit weiteren Atemschutz-Geräteträgern nachgerückt.
Eine weitere Aufgabe der Bamberger Feuerwehrleute bestand darin, die Wellblechverkleidung der Halle zu entfernen, um zu prüfen, ob sich das Feuer - nach außen hin nicht erkenntlich - hinter der Verkleidung ausgebreitet hat. Hierbei konnte keine weitere Brandausbreitung festgestellt werden, sodass der Einsatz beendet werden konnte.

Einsatzbilder finden Sie unter diesem Link

Einsatzbericht von Matthias Schäflein, LG 4
Einsatzfotos von Andreas Förner, LG 8




TOP  Balkonbrand am 01.01.2006:

Mit einem Brandeinsatz hat für die Feuerwehr Bamberg das neue Jahr begonnen. Kurz nach Mitternacht wurde die Ständige Wache zu einem SM88-Alarm im Gebäude der Universität Bamberg in der Innenstadt gerufen. Grund war ein Täuschungsalarm der Anlage. Wenige Minuten danach ging über Notruf eine weitere Einsatzmeldung ein. Stichwort: Brand auf Balkon. Hierauf rückte die Ständige Wache sofort von der Einsatzstelle Universität ab. Nachdem die Brandmeldung durch die Einsatzzentrale der Polizei bestätigt war, wurde Alarm für die Löschgruppe 1 ausgelöst. Die LG 1 rückte hierauf mit TLF 16 und DLK 23-12 an. An der Einsatzstelle hatte die vor der Feuerwehr eingetroffene Streife der Polizei bereits die noch schwelenden Gegenstände über den Balkon in die Grünanlage geworfen. Die Tätigkeiten der Feuerwehr beschränkten sich somit darauf, die auf dem Balkon verbliebenen Reste (hauptsächlich in Tüten verpackte Bekleidung und Balkonmöbel) mit der Kübelspritze und die verbrannten Gegenstände in der Grünanlage mit dem Schnellangriff abzulöschen, und mittels der DLK die anderen Balkone und das Dach zu kontrollieren. Die Ursache für den Brand auf dem Balkon war höchstwahrscheinlich ein Feuerwerkskörper.

Einsatzbericht von Andreas Burgis, LG 1