Brandeinsätze 2004


Auswahl an Brandeinsätzen - Übersicht:

  14.12.2004 - Hochhaus-Dachstuhlbrand Starkenfeldstraße 6  
  09.06.2004 - Brand über der Gaststätte „Hofbräu“  
  14.04.2004 - Gasleitungsbrand  
  27.02.2004 - Brand bei der „Bamberger Mälzerei“  
Bitte Pfeile anklicken



Archiv:

2015 2014 2013 2012 2011
2010 2009 2008 2007 2006
2005 2004 2003 und früher Auswahl Einsätze 1960 - 1985
Bitte Jahreszahlen anklicken



Einsatzberichte:

 Brand im Dachboden des Hochhauses in der Starkenfeldstraße 6 am 14. Dezember 2004, ca. 21:15 Uhr:

In den frühen Nachtstunden des 14.12.2004 war bereits von Weitem ein heller Feuerschein über dem Stadtteil "Malerviertel" zu sehen: Es brannte der Dachboden des Hochhauses "Starkenfeldstraße 6", wo die Heizungszentrale für das Gebäude untergebracht war.
Die Bewohner der 15 Parteien wurden evakuiert bzw. konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen, verletzt wurde niemand.

Die Ständige Wache konnte mit Unterstützung durch die Löschgruppen "Neuerbstraße" und "Stadtmitte" ein Ausbreiten des Brandes auf weitere Gebäudebereiche verhindern. Zuvor hatte das Technische Hilfswerk, das in der Nähe der Einsatzstelle einen Unterricht abhielt, erste Hilfsmaßnahmen eingeleitet und ergreifen.
Der Brand wurde vermutlich durch eine glühende Zigarettenkippe ausgelöst, die im Dachboden achtlos weggeworfen wurde.
Neben dem entstandenen Sachschaden, den das Feuer angerichtet hatte, sind auch Schäden durch das Löschwasser zu beklagen.

Einsatzbilder finden Sie unter diesem Link




 Brand über der Gaststätte „Hofbräu“ am 09. Juni 2004, ca. 17:30 Uhr:

Aus bisher noch unbekannter Ursache ist am späten Mittwoch Nachmittag in einem Büro im ersten Obergeschoss über der Gaststätte Hofbräu ein Brand ausgebrochen. Nachdem dieser schnell unter Kontrolle gebracht werden konnte, musste man jedoch feststellen, dass sich das Feuer auf noch zu klärende Weise in das Dachgeschoss samt Spitzboden ausgebreitet, im 2. Obergeschoss jedoch keinerlei Schaden angerichtet hat.
Die Brandbekämpfung im Dach gestaltete sich schwierig, da der Spitzboden nur schwer zugänglich. Zudem musste mit der Durchzündung des Daches und Einsturzgefahr gerechnet werden. Auch die Brandbekämpfung mittels Drehleiter stellte sich aufgrund der engen Gassen als schwierig dar.
Über einen Zeitraum von ca. fünf Stunden waren alle Löschgruppen der Bamberger Wehr im Einsatz und konnten das Feuer ablöschen, sodass sie gegen 22:30 Uhr abrücken konnten.
Die Nacht über und bis in die frühen Morgenstunden wurde ein Brandwache gestellt.

Die Einsatzstelle musste bis zum nächsten Morgen geräumt gewesen sein, da direkt an dem Gebäude die große Fronleichnamsprozession vorbei führte.

Einsatzbilder finden Sie unter diesem Link




 Brand durch Arbeiten an einer Gasleitung am 14. April 2004:

Über mehrere Stunden brannte am Mittwoch Nachmittag eine Gasleitung. Um Schweißarbeiten an dieser Leitung durchführen zu können, wurde die Gaszufuhr mittels sog. Absperrblasen, die in das gasführende Rohr eingebracht und aufgeblasen werden, abgestellt. Aus bisher unbekannter Ursache platzte eine solche Absperrblase, so dass das Gas aus der Leitung ausströmen konnte. Dieses entzündete sich und konnte erst mehrere Stunden nach Ausbruch durch Absperren der Gaszufuhr gelöscht werden. Aufgrund standardmäßig nicht vorhandener Schieber in Niederdruck-Gasleitungen musste erst an drei Stellen in ausreichendem Abstand zur Unglücksstelle die Straße aufgegraben und wiederum Absperrblasen in das Rohrnetz eingebracht werden. Nach dem Spülen der Rohre mit Stickstoff erloschen die Flammen.
Die Hauptaufgabe der Feuerwehr bestand darin, die Flammen zu kontrollieren und die angrenzenden Gebäude und einen Baum durch die Aufrechterhaltung von Wasserschleiern vor Hitzeeinwirkung zu schützen. Dabei durften die Flammen in keinem Fall direkt abgelöscht werden, um einer unkontrollierten Gasausbreitung vorzubeugen. Des Weiteren wurde die Einsatzstelle weiträig abgesperrt sowie Häuser aus Sicherheitsgründen teilweise evakuiert.

Einsatzbilder finden Sie unter diesem Link




 Brand bei der „Bamberger Mälzerei“ am 27. Februar 2004:

Bei Demontagearbeiten mittels Schweißbrenners an einer außerhalb der Mälzereigebäude befindlichen Filteranlage geriet das darin befindliche Isolier- und Dämmmaterial (Kunststoff-Einlagen, etc.) in Brand. Das Feuer konnte mit Schaum abgelöscht werden. Die Brandbekämpfung musste allerdings vom angrenzenden Gebäudedach aus bzw. über die Drehleiter erfolgen, da das Löschmittel nicht auf andere Weise in die Umhausung des Filteranlage eingbracht werden konnte.
Ein Gebäudeschaden aufgrund Hitzeeinwirkung konnte durch entsprechende Kühlungsmaßnahmen verhindert werden.

Einsatzbilder finden Sie unter diesem Link